Zu Ihrer Information

In diesem Blog richten wir uns an alle Deutschsprachigen weltweit, die sich für das Leben und Arbeiten in der sogenannten DACH-Region interessieren und mehr über Entwicklungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erfahren möchten. Selbstverständlich wenden wir uns damit ebenso an Leserinnen und Leser, die in diesen Ländern leben oder von dort stammen. Viele Menschen im Ausland verfolgen die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa aufmerksam – häufig auch mit einer gewissen Distanz, die den Blick auf das Gesamtbild erleichtert. Aktuell sorgen verschiedene Entwicklungen in Deutschland für kontroverse Diskussionen: der zunehmend scharf geführte politische Diskurs, die Auseinandersetzungen um den Umgang mit der parlamentarischen Opposition sowie die angespannte Sicherheitslage in einigen Städten. Diese Themen werden innerhalb der Gesellschaft sehr unterschiedlich bewertet und prägen das politische Klima spürbar.

DACH

Zugleich berichten viele Bürger, dass sie ihre persönlichen Einschätzungen und Sorgen im öffentlichen Raum nur vorsichtig äußern, da sie negative Konsequenzen befürchten. Menschen, die außerhalb des deutschsprachigen Raums leben, erleben oft größere Freiheit, gesellschaftliche Debatten und politische Positionen offen zu kommentieren. Dieser Blog versteht sich daher auch als Plattform, auf der Fragen, Eindrücke und Analysen aus dieser internationalen Perspektive Platz finden.

Neujahr ohne Illusionen - Ein Blick von außen

Während auf den Philippinen die Feiertage ruhig, familiär und beinahe altmodisch begangen wurden, zeigte sich in Berlin das Gegenteil: Eskalation, Kontrollverlust, offene Verachtung staatlicher Autorität. Der Vergleich ist unbequem – aber er ist aufschlussreich. Hier, in einer stark gemeinschaftlich geprägten Gesellschaft, gelten klare soziale Regeln. Öffentliche Gewalt wird nicht toleriert, Störungen nicht romantisiert, Grenzüberschreitungen nicht entschuldigt. Wer die Ordnung angreift, stellt sich gegen die eigene Gemeinschaft – und spürt unmittelbare soziale wie staatliche Konsequenzen. 

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Wort zum Sonntag – 3. Advent

Der dritte Adventssonntag – Gaudete, „Freut euch“ – war jahrzehntelang ein stiller Fixpunkt im Kalender: ein kurzer Moment des Aufatmens, Kerzenschein, brennender Tannenduft, eine vertraute Melodie aus der Kirchenbank. Ein Stück Heimat, das keiner großen Erklärung bedurfte, weil es in unserem Kulturraum selbstverständlich war.

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Weihnachtsmärkte unter Druck

Der Advent war in Mitteleuropa lange eine der ruhigsten Zeiten des Jahres: Glühwein, Kerzen, handgeschnitzte Krippen und der Duft von gebrannten Mandeln – Symbole eines Kulturraums, der seit Jahrhunderten von christlichen Traditionen lebt. Doch die vertraute Idylle zeigt heute Risse. Wer dieser Tage über einen Weihnachtsmarkt in Deutschland, Österreich oder der Schweiz geht, merkt schnell: Lichterglanz und Romantik stehen inzwischen unter Polizeischutz. Die Sicherheitslage hat sich seit 2014 spürbar verändert. Auslöser war eine Migrationspolitik, die Europa in Rekordzeit umgestaltet hat und deren Risiken viel zu lange ignoriert wurden.

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Wenn ein Geheimdienst seine Rolle verliert

Es gibt Momente in der deutschen Politik, in denen man das Gefühl hat, das Land habe aus seiner Geschichte weniger gelernt, als ständig behauptet wird. Der Umgang des Bundesamts für Verfassungsschutz mit politischer Opposition gehört inzwischen dazu. Was als Schutzmechanismus der freiheitlichen Ordnung gedacht war, entwickelt sich erkennbar zu einem Machtinstrument, das zunehmend an Methoden erinnert, die man eigentlich hinter sich gelassen glaubte.

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Nach Trumps neuer Sicherheitsstrategie:

Die neue nationale Sicherheitsstrategie der US-Regierung unter Präsident Donald Trump sorgt in Berlin für wachsende Irritationen. Mehrere Außenpolitiker im Bundestag sprechen der amerikanischen Regierung offen den bisherigen Status eines verlässlichen Partners ab und fordern ein selbstbewussteres Auftreten der Bundesregierung.

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